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  • Melda von BANYÔ

G - wie die Geschichte der Seife

Wie alles anfing


Wusstest Du, dass sich hinter der Seife eine lange Geschichte verbirgt? 

Nämlich rund 6.500 Jahre.

Im Jahre 2500 v. Chr. wurde in Tello, Mesopotamien (heute Irak) von den Sumerern die erste Aufzeichnung einer seifenähnlichen Rezeptur gefunden. Diese wurde damals in Keilschrift auf einer Tonschiefertafel verewigt.


Das Volk wusste, dass in Wasser gelöste Pottasche (Das beim Verbrennen gewonnene Kaliumcarbonat der Pflanzenasche) Lauge ergibt, und mischte diese mit Fetten und Ölen.

Diese Form der Seife wurde früher noch nicht zur Körperpflege verwendet, sondern als Heilmittel bei Verletzungen.


Seife als Körperpflege

Erst im ca. 2. Jahrhundert n. Chr. entdeckten die Römer die reinigende Wirkung von Seife. Die Seifenherstellung erreichte einen größeren Umfang und die ersten Seifenmanufakturen entstanden.

Die Seife, wie wir sie heute kennen, verdanken wir den Arabern.

Sie verkochten im 7. Jahrhundert n.Chr. Öle und alkalische Salze, solange bis die ölige Masse fest wurde. Um die Seife noch fester zu machen, verwendeten sie damals gebrannten Kalk.


Der Seifentrend in Europa

Mit der Eroberung der Araber breitete sich im Mittelalter das Wissen um die Seifenherstellung in ganz Europa aus.

Schließlich dauerte es nicht mehr lange und Spanien und Frankreich wurden zu den ersten Zentren der Seifenproduktion im Abendland.

Seife war damals ein Luxusgut und normale Bürger konnten sie sich noch nicht leisten, erst mit der Einführung der allgemeinen Badehäuser etablierte sich die Nutzung der Seife auch unter dem einfachen Volk.


Das Reinheitsgebot

Nach nicht allzu langer Zeit holte Ludwig XIV. die besten Seifensieder nach Versailles und erließ dann 1688 das Reinheitsgebot, das besagte, dass eine hochwertige Seife aus mindestens 72% Öl bestehen muss.


Ende des 18. Jahrhunderts, wieder in Frankreich, gelang es die Pottasche, deren Gewinnung zu mühselig war, durch künstliche Soda zu ersetzen.

Dieses Natriumsalz (Soda) wurde für die Seifenherstellung unerlässlich und sorgte auch für den Beginn der Massenproduktion.


Fun Facts:

  • im Jahre 1829 wurden in Frankreich rund 4.000 Tonnen Savon (Seife) hergestellt.

  • allein in den Jahren 1990-2005 ist in Deutschland der Absatz an Seifenstückchen auf ein Viertel geschrumpft.




Die Hamam Kultur und BANYÔ´s Seifen

Das klassische türkische Hamam ist ein Nachfolger der römischen Bade - und Thermalkultur.


Am Anfang war auch der Besuch dieser Bäder ein Privileg reicher und bedeutender Bürger, so wie die Nutzung der Seife damals in Frankreich.

Durch den Einzug des Islam und den Turkmenen ins Osmanische Reich etablierte sich das Reinlichkeitsgebot. So öffnete sich das Hamam für jede Bevölkerungsschicht und war vor allem für Frauen ein Ort des Austauschs.


Wenn Du schon deine ersten Hamam Erfahrungen hattest, weiß du bestimmt auch, dass die Olivenöl-Seifenmassage und das Abrubbeln der toten Hautzellen mit einem Peeling Handschuh besonders wichtig sind.

Ohne die Olivenölseife in einem Schaumbeutel ist ein Besuch im Hamam unvorstellbar, daher trägt diese Seife auch den Namen Hamamseife.

Auch unter unseren Wunderstücken findest Du eines, das dich an einen Aufenthalt im Hamam erinnern wird.


Unsere BANYÔ Seife, die Mutter unserer Seifen, ist das erste Wunderstück, das das Licht der Welt erblickt hat. 

Ganz nach dem französischen Reinheitsgebot besteht sie, wie auch alle anderen Wunderstücke, aus 75% Öl und verwandelt dein Badezimmer mit ihren Duft in dein ganz persönliches Hamam.


Bist du bereit mit BANYÔ deine eigene Geschichte zu schreiben?


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